Sardinien und seine weissen Sandstrände
Freitag, 16. Mai 2008 | Autor: admin
Sardinien besticht durch seine weißen Sandstrände wie aber auch durch sehr viele kleine Urlaubsorte. Das Hinterland ist im Gegensatz zu den Küsten eher sehr ursprünglich geblieben. Dieser Reiz, welchen man in den Dörfern vorfindet, zeichnet Sardinien als wundervolle Urlaubsinsel im Mittelmeer aus.
Die Mittelmeerinsel erlebte erst in den Anfängen der 1960er-Jahren den Tourismus. Es ist die zweitgrößte Insel im Mittelmeer mit ca. 270km Länge und um die 145km Breite.
Durch die große Distanz zum Festland von Italien, wurde die Entwicklung entscheidend geprägt. Diese Distanz ist aber durchaus nicht negativ zu bewerten, denn somit blieb ein großer Teil des Handwerks, Volkskunst wie auch die Sprache erhalten.
Der Sardinische Dialekt ist kein Dialekt italienischen Ursprungs, sondern ein romanischer Sprachzweig, welcher sehr viel vom lateinischen aufweist.
Auch auf Sardinien kämpft man mit den gleichen Problemen, wie im Süden von Italien um die zurückliegende Schwierigkeit der Wirtschaft. Deswegen ist auch der Tourismus sehr wichtig für diese Mittelmeerinsel. Sardinien setzt auch auf die Vermarktung der Lebensmittel wie den berühmten pecorino sardo. Trotz vieler Bemühungen ist das Pro– Kopf– Einkommen
Mit am niedrigsten in ganz Italien.
Die Hügellandschaft wird auch von der Weidewirtschaft geprägt, den mehrere Millionen Schafe, Ziegen und Rinder finden auf dem doch kargen Boden genügend Nahrung.
Sardinien steht aber auch für die Korkgewinnung, welche aus der Rinde der Korkeiche geschieht.
Den einzigen Aufschwung wirtschaftlich gesehen, ist in der Baubrache zu verzeichnen. Dank dem Tourismus muss man sagen.
Der Tourismus bringt nicht immer nur negative Seiten hervor, denn hier auf Sardinien ist dieser auch Maßgeblich am Erhalt der kunsthandwerklichen Tradition beteiligt, wie z. B. die Handweberei. Auch das Klima ist hier sehr gut wie angenehm.

