Palazzo Pitti in Florenz

In Italien findet man in der toskanischen Provinz den Palazzo Pitti. Der Palazzo Pitti ist ein in der Renaissance entstandener Palast in Florenz. Geografisch gesehen liegt das Palazzo Pitti südlich am Arno in dem Stadtteil Oltratano und zählt in diesem Gebiet zu den größten Gebäuden. Auffällig an diesem Palast ist die einfache Verkleidung der Fassade, die nur durch grob geschlagene Steinquader verschönert wurde. 1549 wurde der Palazzo Pitti an die Familie von Cosimo I. verkauft, die einige Umbauten an dem Palast vornahmen. Im Jahr 1565 baute Giorgio Vasari eine Art von Flur die den Palazzo Pitti mit Palazzo Vichio auf der anderen Seite des Arnos miteinander verbindet. So bestand für die Palastbewohner die Möglichkeit auf einfache Art und weise zwischen dem Palast und Rathaus hin- und herzupendeln.

Im 16. Jahrhundert diente der Palazzo Pitti als Wohnsitz für die Herzöge von Toskana und später lebte hier der italienische König Vittorio Emanuele III. Dieser König gab 1919 dann Palast an das Land Italien ab, und dadurch wurde der Palast für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Neben dem Palast wurden auch die zahlreichen Kunstgalerien frei zugänglich. In den Kunstgalerien des Palazzo Pitti kann man unter anderem Werke von Raffael, Rubens, van Dyck und Tizian bestaunen.

An Galerien findet man hier die Galleria Palantina, die Galleria dell Arte Moderna in dieser man Kunstwerke aus dem Klassizismus finden kann, und eine Kostümgalerie. Des Weiteren kann man im Palazzo Pitti auch Museen finden. Angeboten werden hier das Porzellanmuseum, Kutschenmuseum und das Silbermuseum. Eine ganz besondere Sehenswürdigkeit stellen die königlichen Gemächer im Palazzo Pitti dar.
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