Latium – im Schatten Roms
Freitag, 25. April 2008 | Autor: admin
Mit einer Hauptstadt wie Rom ist es nicht verwunderlich, dass der Rest dieser Region fast ein Schattendasein führt. Wenn man sich aber genauer umschaut, wird man sehr schnell bemerken, wie schön es hier im bergigen Norden ist. Auch der Süden besticht durch seine malerisch zerklüftete ausgedorrte Landschaft. Während Rom von Touristen schier überflutet wird, ist die Region Latium weitestgehend unbekannt.
Es ist eine ganz besondere Region in Italien, denn die Vielfalt der Landschaft ist großartig. Man kann innerhalb weniger Kilometer ins Gebirge fahren, welches in weiten Teilen vulkanisch geprägt ist. Das ist das Besondere an der Region Latium. Der Norden ist überraschend im Gegensatz zum Süden, reich an üppiger Vegetation. Herrliche Kastanienwälder und kreisende Seen in ehemaligen Kratern findet man hier vor. Der Süden hingegen ist sehr Arg, verfügt durchaus über die schöneren Küstenstreifen.
Wenn man sich ins Hinterland begibt, durch Dörfer fährt, wird man sehr schnell glauben, dass diese seit dem Mittelalter in eine Art von Dornröschenschlaf verfallen sind. Die traditionelle Küche in Latium sind deftige Fleischgerichte wie Spanferkel.
Man kann in dieser Region meistens noch günstig speisen, wie in vielen anderen Regionen in Italien. Es gibt hier auch ein typisches Nudelgericht, welches Bandnudeln mit einer deftigen Soße ist.
Natürlich finden die Weinliebhaber hier auch den Genuss für ihren Gaumen vor.
Da diese Region nicht sehr groß ist, kann man sich von einem Zentralen Urlaubsort wunderbar mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen. Es lohnt sich also, dass Auto stehen zu lassen. Denn auch dadurch kann man Land und Leute kennen lernen.

