Die Parks in Rom
Montag, 14. Juli 2008 | Autor: admin
In der Hauptstadt von Italien, wo der Lärm enorme Ausmaße annimmt, ist es schon fast ein Wunder, dass es noch herrliche grüne Oasen gibt. Die Entstehung der Parks haben wir den Reichen Patrizierfamilien zu verdanken.Schon in der Antike bauten sie auf dem Land großzügige Villen mit schönen Gartenanlagen. Erst im 16. Jh. wurde die Gewohnheit solche prachtvollen Parkanlagen zu wieder bauen aufgenommen.
Da früher das Stadtzentrum Roms auf ein relativ kleines Gebiet zwischen Via del Corso, Trastevere und dem Kolosseum begrenzt war, liegen heute die ganzen Parkanlagen im Zentrum der Metropole.
Man sollte unbedingt einige der beliebtesten und schönsten Parkanlagen in Rom besuchen. Übrigens hat diese Stadt die meisten Grünflächen in ganz Italien.
Der beliebteste und bekannteste Park Roms ist die Villa Borghese. Man gelangt an diesen Park am besten über die Piazza di Spagna und läuft dann über die Spanische Treppe direkt zum Park hoch.
Dieser Park bietet einen herrlichen Blick über die Stadt und in mitten des Parks kann man sich in einem schönen Cafe die künstlich angelegten Seen und auch kleinere Tempel in ruhe betrachten.
Der Park Villa Doria Pamphili ist Roms größter Park. Mit einem Umfang von 9 km ist dieser Park ein beliebtes Ausflugsziel der Römer, welche sich hier auf den Wiesen zum Picknick niederlassen.
Nordöstlich der Villa Borghese liegt der zweit größte Park Roms, die Villa Ada. In mitten diesen Parks, für die Öffentlichkeit gesperrten Teil, befindet sich die Ägyptische Botschaft.
Natürlich darf man auch die Parkanlage Villa Torlonia nicht vergessen zu erwähnen, denn ab 1925 war es der Amtssitz von Mussolini. Dieser Park war lange Zeit für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, da es eine einflussreiche Familie in Rom nicht gestattete. Die Gebäude auf diesem Gelände befinden sich in einem bedauernswerten Zustand.

