Der Campanile in Venedig

Befindet man sich einmal als Reisender und Urlauber in der italienischen Stadt Venedig, dann sollte man sich neben den bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt wie etwa den Dogenpalast oder aber auch das Peggy Guggenheim Museum, auf jeden Fall aber auch den Campanile direkt neben dem Markusdom einmal genauer ansehen. Unter dem Begriff “Campanile” versteht man im Grunde einen Glockenturm, welcher neben einem Kirchgebäude erbaut wurde, jedoch nicht in dieses jeweils selbst mit integriert ist, sondern weiterhin ein eigenes Objekt für sich gesehen darstellt. Dabei wird der Begriff der Campanile vom italienischen Begriff „campana“ abgeleitet, welcher übersetzt in etwa soviel wie das Wort Glocke bedeutet.

Der sicherlich weltweit mit bekannteste Campanile befindet sich in Venedig direkt neben dem Markusdom, und stellt neben diesem sicherlich auch eine der Sehenswürdigkeiten von Venedig dar, welche am meisten besucht und fotografiert werden. Gerade jedoch der Umstand, dass man diesen besteigen kann, ist für viele Besucher so anziehend, denn nirgends sonst innerhalb von Venedig bietet sich eine so schöne Aussicht über die Stadt, wie von diesem höchsten Glockenturm der norditalienischen Lagunenstadt.

Wer nun jedoch glaubt hierbei auf einer historischen Sehenswürdigkeit von Venedig zu stehen der irrt, denn erbaut wurde dieser im im Verlauf des 20. Jahrhunderts, wobei jedoch sein Aussehen den Türmen des 15. Jahrhunderts nachgeahmt wurde, welcher zuvor zerstört wurde.

Dieser jedoch hatte auch historisch gesehen seine Wichtigkeit, denn von diesem Ort aus, entwarf Galileo Galilei nach den Beobachtungen mit seinem Telekosp die verschiedenen Ansichten über das Aussehen der Erde und dessen Stellung inmitten des Universums.

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