Das Kolosseum in Rom
Montag, 24. März 2008 | Autor: admin
Es ist schlechthin das Wahrzeichen von Rom und wohl auch das wichtigste Publikumsmagnet in Italien. Am Ende der Via die Fori Imperiali ist das Kolosseum nach 2000 Jahren noch immer sehr eindrucksvoll.
72. n. Chr. wurden die Bauarbeiten unter dem Kaiser Vespasian aufgenommen und acht Jahre später von seinem Sohn Titus eingeweiht. Das Kolosseum diente zur Unterhaltung des Volkes, um dieses auch bei Laune zu halten. Es fanden hier Kämpfe auf Leben und Tod statt.
Bei den Spielen unterschied man zwischen den Tierkämpfen und den Gladiatorenkämpfen. Hinzu kamen allerdings auch nachgestellte Seeschlachten, da man zu diesem Zweck das Kolosseum fluten konnte.
Für die Tierkämpfe wurde eine große Artenvielfalt gehalten. Solche Kämpfe fanden meist am Vormittag statt. Es kam auch oft vor, dass zur Belustigung des Volkes, hier zum Tode verurteilte gegen Tiere kämpfen mussten Die Gladiatorenkämpfe fanden am Nachmittag statt und wurden durch harmlose Schaukämpfe eingeleitet. Gut ausgebildete Gladiatoren konnten es durch große Erfolge durchaus zu Ruhm und Reichtum bringen.
Das Kolosseum konnte 50 000 Zuschauer freien Einlass gewähren und wurde zum Bestandteil geschichtlicher Sozialpolitik, denn auch die kostenlose Verteilung von Lebensmittelrationen gehörte dazu Weil auch viele Christen getötet wurden, weihte der Papst Benedikt XIV den Bau um 1.750 allen Märtyrern.
Der Papst schreitet heute noch in einer feierlichen Prozession am Karfreitag den Kreuzweg im Kolosseum ab. Das Kolosseum ist mit einer Höhe von 54 m und Grundriss maßen von 188 mal 156 m das größte ovale Amphitheater der Antike bedeutendste in Italien.
Den heutigen Namen bekam es erst im späten Mittelalter. Hier befand sich eine 30 m hohe Statue von Nero auch Colossos genannt, welche beim Baubeginn des Theaters deswegen extra versetzt wurde.














