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Cassino – und die Abtei Montecassino

Sonntag, 16. März 2008 | Autor: admin

Diese Universitätsstadt dürfte wohl in Italien für zwei Dinge an oberste Stelle stehen. Zum einen wurde diese im zweiten Weltkrieg durch die schrecklichen Schlachten zerstörte Stadt bekannt und zum anderen wegen der Abtei von Montecassino.
Nach dem Krieg wurde diese wieder modern und großzügig aufgebaut und hat sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte zu einer der wichtigsten Industrie- und Handelszentren im Süden von Italien entwickelt.
Die modernen Wohnblocks reichen bis zur Abtei von Montecassino hinauf. Die Stadt liegt in einem Tal des Flüsschens Rapido, am Fuß mit der berühmten Benediktinerabtei.
Man findet hier keine herausragende Restaurants aber man kann in dieser Stadt durchaus die typischen Gerichte dieser Region genießen und man bekommt hier das Bruschetta ungefragt auf den Tisch gestellt, welches natürlich nicht auf die Rechnung gesetzt wird. Die Preise sind hier durchaus sehr angenehm und auch Familien können sich so einen angenehmen Abend einmal leisten.
In seiner langen Geschichte hat das Kloster des heiligen Benedikt schon mehrere Neuanfänge erlebt. Nach dem Bau des Ordensgründers im Jahr 529, wurde es nicht einmal ein halbes Jahrhundert später von den Langobarden zerstört und der Papst Gregor II ordnete 718 wieder den Neuaufbau an.
Auch der letzte Krieg brachte eine verheerende Zerstörung mit sich und in mühseliger Arbeit wurde diese Abtei wieder aufgebaut. Aus dieser Zeit sind hier um die Abtei auch einige Soldatenfriedhöfe.
Der deutsche Friedhof mit spiralförmig angelegten, zu einem großen Kreuz hinführenden Gräbern ist der Größte und bedeutensde deutsche Soldatenfriedhof in ganz Italien. Hier ruhen über 20000 gefallene deutsche Soldaten.


Abschließend kann man sagen, dass sich eine auch längere Anreise lohnenswert machen dürfte.

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Thema: Latium

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